Zusammenfassung Veränderungen in nationalen politisch-administrativen Systemen sowie De-Globalisierung und protektionistische Trends stellen nicht nur eine Abkehr von klassischen Freihandels- und Globalisierungsparadigmen dar, sondern, so die zentrale These dieses Beitrags, fordern auch etablierte ordnungsökonomische und vergleichende Systemsichtweisen heraus. Es bedarf daher nicht nur einer verstärkten empirischen Auseinandersetzung mit neuen bzw. alternativen Ordnungsformen, sondern darüber hinaus einer Reflektion der konzeptionellen Gestaltung ordnungsorientierter Analyse. Im Folgenden wird der Versuch unternommen, anekdotisch zu skizzieren, welche aktuellen Entwicklungen und Phänomene zu beobachten sind, und Implikationen für die etablierten ordnungsökonomischen Konzepte herauszuarbeiten.
Rahel M. Schomaker (2026) studied this question.