Ziel: Die aktuelle Studie bewertet die Ergebnisse eines Programms zur beruflichen Weiterbildung, das darauf abzielt, arbeitsbedingten Stress zu bewältigen, um Mitarbeitende dabei zu unterstützen, Burnout zu erkennen und zu bewältigen sowie die Produktivität und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Studiendesign: Diese Studie beschreibt die Durchführung einer Bedarfsanalyse-Umfrage und die Entwicklung eines nicht kreditierten Schulungskurses für berufstätige Fachkräfte, der sich mit den Risiken von Burnout, Suizidalität und Selbstpflegestrategien zur Unterstützung der psychischen Gesundheit am Arbeitsplatz befasst. Methoden: Die Stichprobe der aktuellen Studie bestand aus 398 überwiegend Fachkräften auf mittlerer bis oberster Ebene. Die Teilnehmer wurden in zwei Kohorten unterteilt. Die erste Kohorte absolvierte zwischen Juni 2023 und Juli 2023 eine strukturierte Bedarfsanalyse-Umfrage und gab Ideen zur Curriculum-Entwicklung an. Die zweite Kohorte nahm an synchronen, unterrichtsgeleiteten virtuellen Schulungssitzungen teil und füllte zwischen Januar 2024 und Juni 2024 Fragebögen vor und nach der Schulung aus. Eine qualitative Inhaltsanalyse mit gemischten Methoden wurde durchgeführt, um wiederkehrende Themen und deren Häufigkeit in den Kursfragebögen zu identifizieren. Ergebnisse: Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Schulung das Verständnis der Teilnehmer für Anzeichen von Burnout sowie für neue Ansätze zur Verbesserung des Wohlbefindens am Arbeitsplatz erfolgreich erweiterten, einschließlich der Bildung von Freundschaften, der Teilnahme an Achtsamkeitsaktivitäten und der Inanspruchnahme von Zeit für einen mentalen Gesundheitstag. Fazit: Zukünftige Forschung sollte die langfristigen Auswirkungen solcher Interventionen untersuchen und die Methoden der Durchführung, einschließlich virtueller und persönlicher Formate, vergleichen, um die effektivsten Ansätze zur Förderung des psychischen Wohlbefindens am Arbeitsplatz zu ermitteln.
Workman et al. (Fr,) untersuchten diese Frage.