Die präzise Beschichtung von Oberflächen ist für die Herstellung von Nanotechnologie von entscheidender Bedeutung. Auf diesem Gebiet sind einwändige Kohlenstoff-Nanoröhrchen ein vielversprechender Kandidat für inovative Ideen. Sie bringen jedoch auch eigene Herausforderungen mit sich, die es zu bewältigen gilt. So erfordern diese Kohlenstoff-Nanoröhrchen einen aufwändigen Verarbeitungsprozess, um sie optimal verwenden zu können. Für bestimmte Anwendungen werden dünne Schichten von Kohlenstoff-Nanoröhrchen mit einer sehr geringen abweichung des Durchmessers benötigt. Mit dem heutigen Stand der Technik auf dem Gebiet der Beschichtung werden jedoch große Mengen an Nanorohrmaterial benötigt und die Herstellung von Schichten mit geringer Durchmesserdistribution ist schlichtweg nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Diese Arbeit beschäftigt sich daher mit dem Entwurf einer speziellen, aerosolbasierten Anlage zur Erzeugung dünner Filme mit geringen Mengen an Ausgangsmaterial. Mithilfe dieser Methode sollen Kohlenstoff-Nanoröhrchen in einer Aerosolwolke zerstreut und anschließend gezielt auf einer Oberfläche aufgetragen werden können. Es werden verschiedene Analysemethoden genutzt, um unseren Fortschritt in diesem Bereich präsentieren zu können. Dazu gehören unter anderem Rasterelektronenmikroskopie, Rasterkraftmikroskopie und Raman-Spektroskopie, die Einblicke in die Topologie der Schicht, die Schichtdicke und die Bildung von Nanoröhrennetzwerken liefern sollen. Die Ergebnisse deuten auf einen hohen Grad an Präzision hin, wobei unsere Methode kosteneffizient und vielseitig bleibt. In Zukunft ist ein Testlauf mit alternativen Nanomaterialien in einem vergleichbaren Versuchsaufbau geplant, der eine Vielzahl neuer Anwendungen zur Folge haben könnte.
Gian-Luca Venturiello (Thu,) studied this question.