Ein projektbasierter Ansatz wurde für das Labor entwickelt, das mit dem Kurs für Physikalische Chemie im zweiten Semester (Quantenmechanik, Spektroskopie und statistische Thermodynamik) verbunden ist. Die Studierenden führen sowohl spektroskopische Messungen als auch theoretische Berechnungen an einem Molekül von umweltlicher Bedeutung durch. Nach Abschluss der Laborarbeit erstellen die Studierenden im Laborbereich individuelle schriftliche Forschungsberichte sowie einen mündlichen Gruppenbericht. Die allgemeine Projektstruktur sowie die Ergebnisse für ausgewählte Moleküle (Tetrachlormethan und Kohlenstoffdisulfid) werden beschrieben. Dieser Ansatz ermöglichte es den Studierenden, die Zusammenhänge zwischen molekularer Struktur und Symmetrie sowohl theoretisch als auch experimentell zu untersuchen und spektroskopische Daten mit statistischer Thermodynamik zu verknüpfen. Darüber hinaus erhielten die Studierenden die Möglichkeit, zu lernen, wie man die an einzelnen Molekülen gemessenen Eigenschaften in einem flexiblen, kooperativen Rahmen verbindet, in dem Informationen über verschiedene Moleküle innerhalb einer Gruppe geteilt werden, um allgemeinere Konzepte zu veranschaulichen.
Pischek et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.