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Prokrastination ist eine verbreitete und schädliche Form des Selbstregulationsversagens, die nicht vollständig verstanden wird. Daher wird die relevante konzeptionelle, theoretische und empirische Arbeit überprüft, die auf korrelativen, experimentellen und qualitativen Ergebnissen basiert. Eine Meta-Analyse der möglichen Ursachen und Auswirkungen der Prokrastination, basierend auf 691 Korrelationen, zeigt, dass Neurotizismus, Rebellion und Sensationssuche nur eine schwache Verbindung aufweisen. Starke und konsistente Prädiktoren der Prokrastination waren Aufgabenaversion, Aufschub von Aufgaben, Selbstwirksamkeit und Impulsivität sowie Gewissenhaftigkeit und ihre Facetten der Selbstkontrolle, Ablenkbarkeit, Organisation und Leistungsmotivation. Diese Effekte stimmen mit der Theorie der zeitlichen Motivation überein, einem integrativen Hybrid aus Erwartungstheorie und hyperbolischer Abwertung. Fortgesetzte Forschung zur Prokrastination sollte nicht verzögert werden, insbesondere weil ihre Verbreitung zu wachsen scheint.
Piers Steel (Mon,) untersuchte diese Frage.