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April 3, 20260 citationsOpen Access

"That's how we do it in the Nine-Nine, sir"

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SPSimon PfeiferLeibniz Institute for Astrophysics Potsdam

Key Points

  • The research examines how Brooklyn Nine-Nine critiques police structures while simultaneously legitimizing the institution.
  • Theoretically grounded in television studies, intersectionality, humor theories, and abolitionist approaches.
  • Analyzed three selected episodes through close readings and additional scene analysis.
  • Investigated how humor addresses social conflicts like racism, sexism, and homophobia.
  • Humor facilitates progressive criticism of police structures but can also downplay institutional problems.
  • The series portrays idealized 'Good Cop' figures contrasting with real-world critiques of police violence, exemplified by the #BlackLivesMatter movement.
  • Brooklyn Nine-Nine navigates between diverse representation and forms of 'copaganda' that may legitimize police institutions.

Abstract

Diese Masterarbeit untersucht die Darstellung der Polizei in der US-amerikanischen Sitcom Brooklyn Nine-Nine. Im Fokus steht die Frage, wie die Serie progressive Kritik an Polizeistrukturen mit der gleichzeitigen Legitimation der Institution Polizei verknüpft. Theoretisch stützt sich die Arbeit auf Ansätze der Television Studies, der Intersektionalitätsforschung, Humortheorien sowie auf abolitionistische Zugänge und verortet Brooklyn Nine-Nine an der Schnittstelle zwischen Police Procedural und serieller Fernsehkomödie. Anhand einer Analyse von Close Readings dreier ausgewählter Episoden sowie ergänzender Analysen ausgewählter Szenen wird untersucht, wie Humor eingesetzt wird, um gesellschaftliche Konfliktfelder wie Rassismus, Sexismus und Homophobie zu thematisieren. Dabei wird deutlich, dass Humor in der Serie einerseits progressive Kritik ermöglicht, andererseits jedoch auch dazu beitragen kann, strukturelle Probleme der Polizei zu entschärfen oder zu überdecken. Damit bewegt sich Brooklyn Nine-Nine in einem Spannungsfeld zwischen diverser, progressiver Repräsentation und Formen von „Copaganda“, die polizeiliche Institutionen legitimieren können. Besonders deutlich wird dies in der Gegenüberstellung der idealisierten „Good Cop“-Figuren der Serie mit der realen Kritik an Polizeigewalt, wie sie etwa durch die #BlackLivesMatter-Bewegung artikuliert wurde. Letztlich zeigt die Arbeit, dass das Comedy-Format der Serie sowohl zur Verharmlosung institutioneller Gewalt beitragen kann als auch Räume eröffnet, die ideologischen Grundlagen von Polizeiarbeit kritisch zu reflektieren.

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Cite This Study

Simon Pfeifer (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/69cf5e5f5a333a821460ca52https://doi.org/10.25365/thesis.80829
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