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Frühere Forschungen haben dokumentiert, dass Säuglinge im Alter von 9-12 Monaten die Blickrichtung und Zeigegesten von Erwachsenen verfolgen können, aber es war nicht klar, ob Säuglinge verstehen, dass solche Hinweise eine privilegierte Informationsquelle über die Wortreferenz darstellen. Studie 1 zeigte, dass dies zumindest ab 19-20 Monaten verstanden wird: Säuglinge nutzen referenzielle Hinweise, um eine neue Wort-Objekt-Zuordnung zu leiten, obwohl dies erforderte, dass sie Konkurrenz durch zeitliche Nähe ignorieren. In Studie 2 wurden die in Studie 1 beobachteten Effekte nicht mit Handlungen erzielt, die dazu dienten, die Salienz eines Objekts nicht-referenziell zu erhöhen (z. B. Manipulation ohne Hinsehen), was darauf hindeutet, dass Säuglinge verstehen, dass Handlungen, die das Benennen begleiten, nicht unbedingt referenziell sind.
Dare A. Baldwin (Mi,) hat diese Frage untersucht.