Okulomotorisches Lernen hält sakkadische Augenbewegungen präzise. Modelle beschreiben dies als Anpassung eines Bewegungsvektors für einen bestimmten Zielort und nehmen stabile interne Bewegungsvorhersagen durch Efferenzkopie an. Das in dieser Dissertation entwickelte Modell beschreibt okulomotorisches Lernen als dreifaltigen Prozess, der visuelle, motorische und interne Bewegungsrepräsentationen in populationskodierten Karten rekalibriert, was Adaptation sowie räumlichen Transfer für Sakkaden jeder Amplitude und Richtung erklärt. Während das Kleinhirn die Motorik anpasst, werden interne Bewegungsvorhersagen außerhalb generiert und spiegeln die Adaptation teilweise wider, was mit Lernen von postdiktiven motorischen Fehlern übereinstimmt. Das Modell integriert motorisches Lernen mit transsakkadischer Wahrnehmung und bietet eine globale Erklärung visuomotorischer Zustände. Es eignet sich zur Untersuchung okulomotorischer Pathologie sowie räumlicher und zeitlicher Dynamik von Adaptation.
Jana Masselink (2025) studied this question.