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Verschwörungstheorien können ein monologisches Glaubenssystem bilden: Eine selbsttragende Weltanschauung, die aus einem Netzwerk von gegenseitig unterstützenden Überzeugungen besteht. Die vorliegende Forschung zeigt, dass selbst gegenseitig inkompatible Verschwörungstheorien positiv in ihrer Unterstützung korreliert sind. In Studie 1 (n = 137) glaubten die Teilnehmer desto mehr, dass Prinzessin Diana ihren eigenen Tod vorgetäuscht hat, desto mehr glaubten sie, dass sie ermordet wurde. In Studie 2 (n = 102) glaubten die Teilnehmer desto mehr, dass Osama Bin Laden bereits tot war, als die US-Spezialeinheiten sein Anwesen in Pakistan stürmten, desto mehr glaubten sie, dass er noch am Leben ist. Hierarchische Regressionsmodelle zeigten, dass sich gegenseitig inkompatible Verschwörungstheorien positiv zuordnen, weil beide mit der Ansicht verbunden sind, dass die Behörden in eine Vertuschung verwickelt sind (Studie 2). Die monologische Natur des Verschwörungsdenkens scheint nicht durch die direkte Unterstützung von Verschwörungstheorien, sondern durch breitere Überzeugungen, die Verschwörungstheorien im Allgemeinen unterstützen, angetrieben zu werden.
Wood et al. (Wed,) untersuchten diese Frage.