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Eine wöchentliche SST-Analyse mit einer räumlichen Auflösung von 1° mittels optimaler Interpolation (OI) wurde von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) unter Verwendung sowohl von In Situ- als auch von Satellitendaten von November 1981 bis heute erstellt. Das wöchentliche Produkt ist seit 1993 verfügbar und wird weltweit zur Überwachung und Vorhersage von Wetter und Klima eingesetzt. Fehler in der Satelliten-Bias-Korrektur und im Algorithmus zur Umwandlung von Meereis in SST werden diskutiert, gefolgt von der Entwicklung einer verbesserten Version der OI-Analyse. Die Änderungen führen zu einer moderaten Reduzierung des Satelliten-Bias, der kleine globale Residual-Bias von etwa 0,038 °C hinterlässt. Die bedeutendste Verbesserung der Analyse erfolgt in hohen Breiten aufgrund des neuen Meereis-Algorithmus, wo lokale Unterschiede zwischen der alten und der neuen Analyse über 1 °C hinausgehen können. Vergleiche mit anderen SST-Produkten sind erforderlich, um die Konsistenz der OI zu bestimmen. Diese Vergleiche zeigen, dass die Unterschiede zwischen den Produkten auf großen Zeit- und Raumskalen auftreten, wobei die monatlichen RMS-Unterschiede in einigen Regionen 0,58 °C übersteigen. Diese Regionen sind hauptsächlich die mittleren und hohen Breiten der Südliche Ozeane sowie die Arktis, wo die Daten spärlich sind, sowie hochgradientige Bereiche wie den Golfstrom und Kuroshio, wo die Gradienten auf einem 1°-Gitter nicht richtig aufgelöst werden können. Darüber hinaus treten global gemittelte Unterschiede von etwa 0,058 °C auf verschiedenen dezadalischen Skalen zwischen den Produkten auf. Diese Unterschiede entstehen hauptsächlich aus denselben Regionen, in denen die RMS-Unterschiede groß sind. Allerdings treten auch kleinere unerklärte Unterschiede in anderen Regionen der mittleren Breiten der Nordhalbkugel auf, wo die In Situ-Daten ausreichend sein sollten.
Reynolds et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.
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