Eine prospektive randomisierte Studie umfasste 32 ältere Patienten mit instabiler intraartikulärer distaler Radiusfraktur (AO C2 oder C3), um die Behandlung im primären Fixateur externe gegenüber der alleinigen Gipsruhigstellung zu vergleichen. Das radiologische Ergebnis in der Fixateurgruppe war signifikant besser, insbesondere konnten der radiokarpale Winkel und die radiale Inklination in dieser Gruppe wiederhergestellt und gehalten werden. Dagegen zeigten die funktionellen Ergebnisse nach sechs Wochen, drei Monaten und einem Jahr keinen statistisch signifikanten Unterschied zwischen beiden Behandlungsgruppen. Lediglich die durchschnittliche Volarflexion nach einem Jahr erwies sich in der Fixateurgruppe als besser. Drei schwerere Verlaufskomplikationen (eine persistierende Reflexdystrophie und zwei Dupuytrenkontrakturen) betrafen ausnahmslos die Fixateurgruppe. Obwohl die externe Fixation stabiler intraartikulärer distaler Radiusfrakturen bei älteren Patienten zu ausgezeichneten radiologischen Ergebnissen führt, können dabei bedeutsame Komplikationen auftreten, die funktionellen Ergebnisse sind dabei nicht besser als nach alleiniger Gipsbehandlung. Schlussfolgerung: Alleinige Gipsruhigstellung und primärer Fixateur externe sind gleichwertige Behandlungsverfahren bei älteren Patienten mit instabiler intraartikulärer distaler Radiusfraktur.
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Hegeman et al. (2004) studied this question.