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Der fortschreitende Klimawandel hat die ökologischen Dynamiken vieler Arten beeinflusst und wird voraussichtlich natürlichen Selektionsdruck auf ökologisch wichtige Merkmale ausüben. Dürreperioden und andere erwartete Veränderungen der Niederschläge können besonders mächtige Selektionsfaktoren sein, insbesondere in ariden Regionen. Hier demonstrieren wir die evolutionäre Reaktion einer einjährigen Pflanze, Brassica rapa, auf eine kürzliche Klimaschwankung, die zu einer mehrjährigen Dürre führte. Ahnen (vor der Dürre) Genotypen wurden aus gelagertem Saatgut gewonnen und unter einer Reihe von gemeinsamen Umgebungen mit Nachkommen (nach der Dürre) Genotypen und mit Ahnen-Nachkommen-Hybriden gezüchtet. Wie vorhergesagt, führten die verkürzten Wachstumsperioden durch die Dürre zur Evolution eines früheren Blühbeginns. Nachkommen blühten früher als Ahnen und avancierten die erste Blüte um 1,9 Tage in einer Studienpopulation und 8,6 Tage in einer anderen. Die intermediäre Blütezeit von Ahnen-Nachkommen-Hybriden unterstützt eine additive genetische Basis für die Divergenz. Experimente bestätigten, dass die Sommertrocknung für frühes Blühen selektierte, dass die Blütezeit erblich war und dass die Selektionsintensitäten im Feld mehr als ausreichend waren, um die beobachtete evolutionäre Veränderung zu erklären. Natürliche Selektion für Dürreflucht scheint somit adaptive Evolution in nur wenigen Generationen verursacht zu haben. Ein systematischer Versuch, Propagula geeigneter Arten zu sammeln und zu lagern, würde Biologen Materialien bieten, um die genetische Basis weiterer evolutionärer Verschiebungen, die durch den Klimawandel angetrieben werden, zu erkennen und zu erhellen.
Franks et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.