Key points are not available for this paper at this time.
Als Reaktion auf Verletzungen wandern Epithelzellen und proliferieren, um entblößte mukosale Oberflächen zu bedecken und den Barrieredefekt zu reparieren. Dieser Prozess wird durch einen dynamischen Austausch zwischen Immunzellen und dem Epithel orchestriert; die beteiligten Mechanismen bleiben jedoch unvollständig verstanden. Hier berichten wir, dass IL-10 schnell nach einer intestinalen mukosalen Verletzung induziert wurde und für die optimale Wundheilung der intestinalen Mukosa erforderlich war. Die bedingte Deletion von IL-10 spezifisch in CD11c-exprimierenden Zellen in vivo deutete darauf hin, dass Makrophagen einen kritischen Beitrag der angeborenen Immunität zur IL-10-induzierten Wundheilung leisten. Konsistent mit diesen Ergebnissen war die Wundheilung bei T-Zell- und B-Zell-defizienten Rag1-/- Mäusen unbeeinträchtigt, was zeigt, dass adaptive Immunzellen für diesen Prozess nicht unbedingt erforderlich sind. Darüber hinaus führte das von Makrophagen abgeleitete IL-10 nach mukosaler Verletzung zur Aktivierung von cAMP-Response-Element-Bindungsprotein (CREB) und zur anschließenden Synthese und Sekretion des pro-reparierenden WNT1-induzierbaren Signalisierungsproteins 1 (WISP-1). WISP-1 induzierte die Proliferation von Epithelzellen und die Wundheilung, indem es die epithelialen pro-proliferativen Signalwege aktivierte. Diese Ergebnisse definieren die Beteiligung von Makrophagen an der Regulierung einer IL-10/CREB/WISP-1-Signalachse, mit weitreichenden Implikationen für die Verknüpfung der Aktivierung der angeborenen Immunität mit der mukosalen Wundreparatur.
Quirós et al. (Sun,) haben diese Frage untersucht.
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: