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April 24, 20260 citationsOpen Access

Macroeconomic dynamics in asset and goods markets

LWLukas Wiechers

Key Points

  • This research examines fluctuations in asset and goods markets, highlighting their implications for economic equilibrium and growth.
  • Analyzed historical data from Standard & Poor's 500 since 1871.
  • Derived a forecasting indicator for stock market valuations based on identified cycles.
  • Conducted an empirical analysis of the Federal Reserve's quantitative easing effects from 2008 to 2022.
  • Quantified rational bubbles that lead to deviations from long-term stock prices.
  • Showed that market fluctuations can cause prolonged lower growth rates beyond production potential.
  • Found that quantitative easing benefited wealthier population percentiles, affecting both liquid and physical assets.

Abstract

Diese Dissertation besteht aus vier Aufsätzen, die allesamt Schwankungen auf Vermögens- und Gütermärkten analysieren. Diese Marktschwankungen – welche als Abweichungen von langfristigen Gleichgewichtsbewegungen verstanden werden – weisen einen nützlichen Informationsgehalt für weiterführende Analysen auf. Im Hinblick auf den Aktienmarkt werden zwei Echtzeitanalysen vorgestellt, die Daten des Standard & Poor's 500 bis zurück ins Jahr 1871 nutzen. Auf Grundlage der identifizierten zyklischen, jedoch asymmetrischen Komponente in der Aktienbewertung wird ein Indikator zur Prognose der Aktienmarktentwicklung hinsichtlich Phasen außergewöhnlich hoher bzw. niedriger Bepreisung abgeleitet. Anschließend wird gezeigt, dass rationale Blasen ein Faktor dafür sind, dass Aktienpreise vom langfristigen Gleichgewicht abweichen können. Die Größen der Blasen werden dabei quantifiziert, wobei jene Perioden, die gemeinhin mit Blasen in Verbindung gebracht werden – wie die Goldenen Zwanziger oder die Dotcom-Blase – tatsächlich durch Preisverläufe jenseits der Marktfundamentalwerte charakterisiert sind. Hinsichtlich des Gütermarktes wird theoretisch hergeleitet, dass Schwankungen jenseits des langfristigen Gleichgewichts, d.h. jenseits des Produktionspotenzials, zu dauerhaft niedrigeren Wachstumsraten führen. In einem endogenen Wachstumsmodell mit Gütermarkt-Mismatch wird Wirtschaftswachstum als solches von der Nachfrageseite abhängig, wodurch neoklassische und keynesianische Denkansätze miteinander verbunden werden. Die Arbeit schließt mit einer empirischen Analyse der Auswirkungen der zwischen 2008 und 2022 von der Federal Reserve durchgeführten quantitativen Lockerung auf die US-Vermögensmärkte. Es wird gezeigt, dass die dadurch induzierten Marktbewegungen den oberen Bevölkerungsperzentilen zugutekamen. Dies trifft sowohl hinsichtlich liquider als auch physischer Vermögenswerte zu.

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Cite This Study

Lukas Wiechers (2026) studied this question.

synapsesocial.com/papers/69eb0bfa553a5433e34b56b4https://doi.org/10.17619/unipb/1-2550
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