Dieser Aufsatz befasst sich mit deutscher Kolonialarchitektur und Kulturtourismus in Swakopmund (Namibia). Im Hafenviertel dieser Küstenstadt bestimmt das „Handeln“ kolonialer Gebäude, ein lokales deutschsprachiges Siedlererbe und neokapitalistische postkoloniale Tourismusstrukturen die Erfahrungen der Besucher. Auch wenn einige Brüche offensichtlich sind, verkauft die von Gebäuden, Essen und Souvenirs geprägte Tourismustopographie immer noch ein von kolonialer Nostalgie durchdrungenes Pauschalangebot.
Martin Kalb (Wed,) studied this question.