Zusammenfassung Neueste Experimente zeigen, dass ein weiches biologisches Gewebe, das durch Selbstaggregation verschiedener Zelllinien um zwei elastische Säulen gebildet wird, eine Zugkraft erzeugt, die durch die Ablenkung der Balken selbst gemessen werden kann. Wird Dextran der Flüssigkeit um das Gewebe hinzugefügt, wirkt ein osmotischer Druck auf die Probe, der eine schnelle Kompression bewirkt. Auf längere Sicht von etwa 30 Minuten dehnt sich das Material entlang der Achse zwischen den Säulen (Richtung der aktiven Spannung) bis zu einer Länge aus, die sogar größer ist als die vor dem Schock. Wir geben eine aktive mechanische Erklärung für dieses unerwartete Verhalten, indem wir die eigentümliche poroelastische Natur des Gewebematerials untersuchen, das aus einer aktiven festen Komponente besteht, die ihre dynamische Aktivität basierend auf äußeren Belastungen umgestalten kann.
Mascheroni et al. (Wed,) untersuchten diese Fragestellung.