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Die Herzfrequenzvariabilität (HRV), die Variation der Herzfrequenz (HR) oder des Herzintervalls (R-R-Intervall) von Schlag zu Schlag, hat sich zu einem beliebten klinischen und investigativen Werkzeug zur Quantifizierung der kardiovaskulären autonomen Regulation entwickelt. Es wird jedoch nicht allgemein anerkannt, dass die HR per se aufgrund der inversen kurvilinearen Beziehung zwischen HR und R-R-Intervall die HRV erheblich beeinflussen kann. Daher ist es entscheidend, die HRV an die vorherrschende HR zu korrigieren, insbesondere da sich die HR in Reaktion auf autonome neuronale Aktivierung oder Hemmung ändert. In der vorliegenden Studie wurden die Auswirkungen der HR auf die HRV-Antwort auf autonome Interventionen, die entweder die autonome neuronale Aktivität erhöhten (submaximales Training, n = 25 oder Aktivierung des Barorezeptorreflexes, n = 20) oder reduzierten (pharmakologische Blockade: β-adrenerge Rezeptoren, muskarinische Rezeptorantagonisten allein und in Kombination, n = 25 oder bilaterale zervikale Vagotomie, n = 9), in einem Hunde-Modell bewertet. Sowohl die gesamte Variabilität (Standardabweichung des RR-Intervalls, RRSD) als auch die hochfrequente (HF) Variabilität (HF, 0,24-1,04 Hz) wurden vor und als Reaktion auf eine autonome Intervention bestimmt. Alle Interventionen, die die kardiovaskuläre parasympathische Regulation reduzierten oder beseitigten, führten zu großen Reduktionen der HRV, selbst nach der HR-Korrektur (Division durch den Mittelwert des RRsec oder (Mittelwert RRsec)(2) für RRSD und HF, jeweils), während Interventionen, die die HR reduzierten, gemischte Ergebnisse lieferten. Die Blockade der β-adrenergen Rezeptoren reduzierte die HRV (RRSD, aber nicht HF), während sowohl RRSD als auch HF als Antwort auf den Anstieg des arteriellen Blutes (Aktivierung des Barorezeptorreflexes) auch nach der HR-Korrektur anstiegen. Diese Daten deuten darauf hin, dass die physiologische Basis der HRV nach Korrektur für die vorherrschende HR offenbart wird und weiter, dass die kardiovaskuläre parasympathische Aktivität für einen Großteil der HRV beim Hund verantwortlich ist.
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George E. Billman
Electrophysiology
Frontiers in Physiology
The Ohio State University
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George E. Billman (Tue,) untersuchte diese Frage.
synapsesocial.com/papers/69fff129b124fe581985b261 — DOI: https://doi.org/10.3389/fphys.2013.00222
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