Key points are not available for this paper at this time.
Einer der stärksten Eindrücke, die das Sehen vermittelt, ist der einer kohärenten, reich detaillierten Welt, in der alles gleichzeitig präsent ist. Tatsächlich ist dieser Eindruck so überzeugend, dass wir diese Eigenschaften nicht nur der Außenwelt, sondern auch unseren inneren Repräsentationen zuschreiben. Ergebnisse mehrerer aktueller Experimente sprechen jedoch gegen diese letztere Zuschreibung. So bleiben beispielsweise Änderungen von Bildern realer Szenen oft unbemerkt, wenn sie während einer Sakkade, eines Flackerns, eines Lidschlags oder eines Filmausschnitts vorgenommen werden. Diese „Change Blindness“ liefert starke Belege gegen die Vorstellung, dass unser Gehirn eine bildhafte Repräsentation der Szene enthält, die überall detailliert und kohärent ist.
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Ronald A. Rensink
University of British Columbia
Visual Cognition
Nissan (United Kingdom)
Nissan (United States)
Building similarity graph...
Analyzing shared references across papers
Loading...
Ronald A. Rensink (Sa.) untersuchte diese Frage.
synapsesocial.com/papers/6a06ebed2edded7c7b841ccc — DOI: https://doi.org/10.1080/135062800394667
Synapse has enriched 5 closely related papers on similar clinical questions. Consider them for comparative context: