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Eine der größten Herausforderungen in Ernährungsstudien ist die gültige und zuverlässige Einschätzung der Nahrungsaufnahme sowie deren Auswirkungen auf den Körper. Im Allgemeinen basieren die Messungen der Nahrungsaufnahme auf selbstberichteten Ernährungsfragebögen, die inhärente Einschränkungen aufweisen. Diese können durch den Einsatz von Biomarkern überwunden werden, die in der Lage sind, den Nahrungsverzehr objektiv zu bewerten, ohne die Verzerrungen selbstberichteter Ernährungsbewertungen. Ein weiteres Hauptziel ist die Bestimmung der biologischen Auswirkungen von Nahrungsmitteln und deren Einfluss auf die Gesundheit. Die Systemanalyse dynamischer Reaktionen kann helfen, Biomarker zu identifizieren, die sowohl für die Aufnahme als auch für die Auswirkungen auf den Körper gleichzeitig indikativ sind, möglicherweise in Bezug auf die Gesundheits-/Krankheitszustände von Individuen. Solche Biomarker könnten verwendet werden, um die Aufnahme zu quantifizieren und Ernährungsfragebögen zu validieren, physiologische oder pathologische Reaktionen auf bestimmte Nahrungsbestandteile oder Diäten zu analysieren, Personen mit spezifischem Nahrungsmangel zu identifizieren, Informationen über interindividuelle Variationen bereitzustellen oder zu helfen, personalisierte Ernährungsempfehlungen zu formulieren, um eine optimale Gesundheit für bestimmte Phänotypen zu erreichen, die derzeit als "Präzisionsernährung" bezeichnet werden. In diesem Zusammenhang erscheinen ganzheitliche Ansätze, die globale Analysemethoden (Omics-Ansätze) nutzen und in der Lage sind, große Datenmengen zu sammeln, sehr nützlich, um neue Biomarker zu identifizieren und unser Verständnis der Rolle von Nahrung in Gesundheit und Krankheit zu verbessern.
Picó et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.