Key points are not available for this paper at this time.
HINTERGRUND: Dieser redaktionelle Beitrag bietet eine Perspektive auf die Arten von Beweisen, die am nötigsten sind, um die Verhaltensmedizin angesichts des aktuellen Status des Fachgebiets voranzubringen. ZIEL: Der Artikel argumentiert, dass die derzeit am meisten benötigten Beweise kontextuell, praktisch und robust sind. METHODEN: Jede der oben genannten Fragen wird unter Berücksichtigung der Merkmale von Interventionen, der Repräsentativität auf mehreren Ebenen (Einstellung, klinisches Personal und Teilnehmer) sowie des Forschungsdesigns und der Messungen diskutiert. Es werden Argumente aus der Wissenschaftsphilosophie, dem Stand der Literatur und Perspektiven für zukünftige Richtungen angeführt. ERGEBNISSE: Das derzeit dominierende Paradigma reduktionistischer Studien, die sich überwiegend auf interne Validität konzentrieren und stark homogene Patienten sowie akademische Umgebungen verwenden, wird nicht zu der gewünschten Übertragung in die reale Praxis und Politik führen. Stattdessen sind umfassendere "praktische" klinische und verhaltensbezogene Studien erforderlich, die den Einfluss des Kontexts berücksichtigen, in dem Programme durchgeführt werden, Ergebnisse einschließen, die für Entscheidungsträger und Gemeinschaften wichtig sind, und sich auf moderierende, mediierende und wirtschaftliche Aspekte konzentrieren. SCHLUSSFOLGERUNGEN: Um Programme zu schaffen, die verbreitet werden können, ist ein größerer Fokus auf externe Validität und Transparenz bei der Berichterstattung erforderlich. Wir müssen erkennen, dass die Welt komplex ist und diese Komplexität annehmen und studieren, um weiteren Fortschritt zu erzielen. Ein solcher Ansatz kann Beweise liefern, die sowohl rigoros als auch relevant sind.
Russell E. Glasgow (Fr,) hat diese Frage untersucht.