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Cloningers dreidimensionaler Persönlichkeitstest (TPQ) ist ein Selbstbericht-Inventar, das entwickelt wurde, um Neuheitssuche, Schadensvermeidung und Belohnungsabhängigkeit, die drei primären Dimensionen seines biosozialen Lernmodells normaler und abweichender Persönlichkeit, zu bewerten. Wir untersuchten die Strukturvalidität des TPQ und die Beziehungen zwischen den niedrigeren und höheren Skalen des TPQ und denen des Multidimensionalen Persönlichkeitstests (MPQ; Tellegen, 1982) in einer Stichprobe von 1.236 Erwachsenen. Die Faktorenstruktur des TPQ entsprach Cloningers vorhergesagter dreifaktorieller genotypischer Struktur mit einer bemerkenswerten Ausnahme: Die einzelnen Skalen der Belohnungsabhängigkeit teilen im Wesentlichen keine Varianz und laden somit auf unterschiedlichen Faktoren. Sowohl bivariate als auch multivariate Analysen zeigen, dass das TPQ und das MPQ erhebliche Varianz teilen, jedoch jedes Inventar Varianz enthält, die vom anderen nicht vorhergesagt wird. Darüber hinaus scheint die Dimension der Schadensvermeidung des TPQ primär einen Faktor der negativen Emotionalität oder Neurotizismus zu erfassen, statt eine Neigung zur Verhaltenshemmung. Diese Ergebnisse unterstützen eine Reihe von Cloningers Vorhersagen zur strukturellen und externen Validität des TPQ, weisen jedoch auch darauf hin, dass das TPQ möglicherweise nicht in der Lage ist, mehrere Komponenten seines Modells angemessen zu operationalisieren.
Waller et al. (Di,) untersuchten diese Frage.