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EINFÜHRUNG UND ZIELE: Das Verständnis, wie Tabak, Alkohol und psychische Gesundheit miteinander verbunden sind, ist wichtig für die Entwicklung von Bevölkerungsrichtlinien und individuellen Behandlungsansätzen, die auf Begleiterkrankungen abzielen. Die aktuelle Studie hatte zum Ziel, soziodemografische Merkmale und psychische Gesundheitszustände zu untersuchen, die mit der Wahrscheinlichkeit verbunden sind, Tabak und schädliche Mengen Alkohol gleichzeitig zu konsumieren. ENTWURF UND METHODEN: Die Daten stammen aus der 45 and Up-Studie, einer großen Kohortenstudie mit 267.153 Erwachsenen im Alter von 45 Jahren und älter in New South Wales, Australien. Die Teilnehmer führten eine Umfrage durch, in der Alkohol, Rauchen, psychische Belastungen, Behandlungen von Depressionen und Angstsymptomen sowie eine Reihe von Indikatoren zum sozialen Status bewertet wurden. Univariate Analysen und drei multiple-logistische Regressionsmodelle wurden verwendet, um Zusammenhänge mit (i) Tabak-, aber nicht Alkoholgebrauch; (ii) Alkohol-, aber nicht Tabakgebrauch; und (iii) gleichzeitiger Tabaknutzung und riskantem Alkoholgebrauch zu bestimmen. ERGEBNISSE: Weiblich zu sein, jünger, einen niedrigeren individuellen und gebietlichen sozialen Status (SES) sowie Depressionen und psychische Belastungen zu haben, waren mit nur dem Tabakgebrauch assoziiert. Faktoren, die mit nur dem Alkoholgebrauch in Verbindung standen, waren älteres Alter, männliches Geschlecht, höherer SES und geringere psychische Belastungen sowie keine kürzliche Depressionstherapie. Faktoren, die mit gleichzeitigem riskantem Alkoholbeginn und Tabakgebrauch verbunden waren, umfassten das Alter zwischen 45 und 64 Jahren, männlich zu sein, weniger Bildung, ein Einkommen von <30.000, beschäftigt zu sein und in Gebieten mit niedrigem SES zu leben, Behandlungen für Depressionen und hohe Belastungen laut Kessler-10. DISKUSSION UND SCHLUSSFOLGERUNGEN: Die Ergebnisse deuten auf starke Zusammenhänge zwischen SES, Depressionstherapie, psychischen Belastungen und gleichzeitiger Tabak- und Alkoholnutzung hin. Dies hat Auswirkungen auf die Gesundheitspolitik und klinische Behandlungen von Tabak- und Alkoholkonsum, was nahelegt, dass größere Betonung auf die Behandlung mehrerer gesundheitlicher und sozialer Anliegen gelegt werden sollte. Bonevski B, Regan T, Paul C, Baker AL, Bisquera A. Zusammenhänge zwischen Alkohol, Rauchen, sozialem Status und Begleiterkrankungen: Belege aus der 45 and Up-Studie. Drug Alcohol Rev 2014;33: 169-176.
Bonevski et al. (Mon,) untersuchten diese Frage.