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Der berühmte deutsche Denker Johann Gottfried Herder (1744‐1803) macht sich auch aufschlussreiche Gedanken über das Übersetzen. Er gilt als genialer Erneurer und Initiator der literarischen Übersetzung. Herders theoretische Überlegungen vom Übersetzen verstreuen sich hauptsächlich in Fragmenten über die neuere deutsche Literatur (1766‐1768). Um die deutsche Literatur auf ein höheres Niveau zu heben, ist es erforderlich, die deutsche Sprache zu bereichern. Sie lässt sich durch Übersetzen aus sinnlicheren Sprachen bereichern. Damit die Bereicherung erlangt wird, spricht sich Herder für ein anpassendes Übersetzungsverfahren mit Ton-Treue aus. Der Übersetzer muss den Ton des Originals heraushören und in der Lage sein, die Ton-Treue beim Übersetzen zu ermöglichen. Herders Volksliedersammlungen sind als eine seiner großen Übersetzungsleistungen zu betrachten. Ein auffälliger Teil davon sind die Übersetzungsproben von Shakespeares Dramen. Durch die tongetreuen Übersetzungen versucht Herder, Bereicherung der deutschen Sprache und Literatur zu erlangen.
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Wenwei Pang (2026) studied this question.
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