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ZUSAMMENFASSUNG Eine Marktwirtschaft trifft ihre großen Zuweisungen und Umverteilungen von Ressourcen auf der Grundlage einer Summierung der von Kunden in einer Vielzahl kleiner, individueller Markttransaktionen aufgezeichneten ‚Stimmen‘. Eine kritische Aufgabe bei der Bewertung der Effizienz einer solchen Wirtschaft besteht somit darin, zu bestimmen, ob und unter welchen Bedingungen dieser Additionsprozess optimale Ergebnisse produziert. Die ‚Kleinheit‘ der entscheidenden, individuellen Transaktionen — ihre begrenzte Größe, Reichweite und Zeithorizont — kann, so wird argumentiert, eine Quelle von Fehlzuweisungen sein, in dem Sinne, dass die Verbraucher mit dem größeren Ergebnis, das dadurch produziert wird, möglicherweise nicht einverstanden wären, wenn sie jemals die Gelegenheit erhielten, ausdrücklich dafür oder dagegen zu stimmen. In bestimmten Umständen kann die Kleinheit der relevanten Entscheidungen zu einem echten Marktversagen führen. Dies wird der Fall sein, wenn sie keine unabhängige Bewertung des Wunsches der Kunden einschließt, einen Dienst für zukünftige mögliche Nutzung verfügbar zu halten, den sie tatsächlich nicht in ausreichendem Maße nutzen, um die Kosten für dessen Bereitstellung zu decken. In anderen Umständen kann die Kleinheit der individuellen Transaktionen eine irrationale Verbraucherwahl fördern, weil sie zu klein sind, um den Aufwand für das Beschaffen guter Marktinformationen zu rechtfertigen. In wieder anderen können Monopolanteile dazu führen, dass dem Käufer übermäßig enge Wahlmöglichkeiten angeboten werden, die die tatsächlichen Kosten der konkurrierenden Alternativen nicht korrekt widerspiegeln; und das Ergebnis kann eine unökonomische Spirale von Produktqualitätsänderungen im Laufe der Zeit, die so genannte ‚Produktinflation‘, sein. Schließlich kann die Kumulation individueller Entscheidungen den ultimativen Effekt haben, dass sich die Funktion der Verbraucherpräferenzen selbst ändert, in welchem Fall es für die Wohlfahrtsökonomie nicht möglich ist, die Optimalität der Marktleistung zu beurteilen. Diese möglichen Mängel des Marktes können in allgemeineren Begriffen verstanden werden — als zurückzuführen auf Externalitäten, Marktunvollkommenheiten oder die Mängel der Konsumhoheit selbst. Der Fokus auf den beitragenden Einfluss der Kleinheit der kontrollierenden Entscheidungen hat den Vorteil, die mögliche Notwendigkeit zu zeigen, eine ‚große‘ Entscheidung für eine stückweise Ansammlung kleiner Entscheidungen zu substituieren, wenn die Ergebnisse intelligent bewertet oder verbessert werden sollen.
Alfred E. Kahn (Di.) untersuchte diese Frage.