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HINTERGRUND: Hochaktive antiretrovirale Therapie (HAART), die zwei Nukleosidanaloga und einen potenten Proteaseinhibitor umfasst, ist die Standardtherapie für HIV-infizierte Erwachsene. Das am besten verträgliche und potenteste initiale HAART-Schema ist unbekannt und wurde in dieser Studie untersucht. METHODEN: Einhundertneun HIV-infizierte Erwachsene ohne vorherige antiretrovirale Therapie und mit CD4-Lymphozytenzahlen ≥ 300,000 Kopien/ml wurden randomisiert in zidovudin-lamivudin-indinavir (ZDV-3TC-IDV), stavudin-lamivudin-indinavir (d4T-3TC-IDV) oder stavudin-didanosin-indinavir (d4T-ddI-IDV) für 52 Wochen unterteilt. Die primären Endpunkte waren Plasma-HIV-RNA und medikamentenbezogene unerwünschte Ereignisse. Weitere Bewertungen waren allgemeine Sicherheit, Adhärenz und unerwünschte Ereignisse, CD4-Lymphozytenzahlen, kutane verzögerte Typ-Hypersensitivitätsreaktionen (DTH) und Lebensqualität (Euroqol). ERGEBNISSE: Nur 58% der Patienten hatten HIV-RNA ≤ 40% nach nur 12 Monaten Therapie, obwohl es insgesamt signifikante immunologische und lebensqualitative Verbesserungen gab. Die Art der verwendeten dualen Nukleosidkombination war weniger wichtig für die Vorhersage des virologischen Versagens als die unzureichende Adhärenz zu Beginn der Therapie. Es sollte erwogen werden, ein HAART-Schema relativ früh bei nicht adhärenten Patienten zu modifizieren.
Carr et al. (Do,) haben diese Frage untersucht.
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