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Eine qualitative, explorative Studie wurde im Sommer 2007 durchgeführt, um die Präferenzen älterer Erwachsener für Gesundheitsinformationen und die Teilnahme an Entscheidungsprozessen zu untersuchen. Die Studie umfasste ausführliche Einzel- und Gruppeninterviews mit insgesamt 20 älteren Internetnutzern und -nutzern. Die Grounded-Theory-Methode wurde verwendet, um die Datenanalyse durchzuführen und die Theorie zu entwickeln, die die Daten am besten erklärt. Das Konzept der Gesundheitsinformationsbedürfnisse (HIW) – oder Gesundheitsinformationen, die man gerne hätte und verwenden möchte, um wichtige Gesundheitsentscheidungen zu treffen, die möglicherweise nicht direkt mit Diagnosen oder Standardbehandlungen verbunden sind – entstand aus der Datenanalyse und führte zur Entwicklung des HIW-Rahmens. Dieser Rahmen umfasst vier Arten von HIW, die unterschiedliche Eigenschaften und Positionen im Entscheidungsspektrum haben. Während die Internetnutzung das Vertrauen dieser älteren Erwachsenen in medizinische Fachleute für diagnostische oder Standardbehandlungsentscheidungen nicht verändert hat (und das Vertrauen in Fachleute für die Informationen, die benötigt werden, um diese Entscheidungen zu treffen), hat sie neue Wege eröffnet, um Informationen zu erhalten, die Entscheidungen in breiteren Bereichen ermöglichen. Somit spielen sowohl das Internet als auch der fortwährende Einfluss des providerabhängigen Modells eine Rolle in den Patienten-Anbieter-Beziehungen dieser älteren Erwachsenen.
Bo Xie (Mon,) untersuchte diese Frage.