Induziert die Histamininjektion Koronararterienkrämpfe bei Miniaturschweinen mit experimentell induzierter Atherosklerose?
Diese Studie etabliert ein Miniaturschweinemodell für Koronararterienkrämpfe und zeigt, dass Histamin Krämpfe in Gegenwart atherosklerotischer Läsionen induziert.
Angiographisch nachweisbarer Koronararterienkrampf konnte wiederholt provoziert werden, indem intrakoronare oder intravenöse Injektionen von Histamin an Miniaturschweinen mit experimentell induzierten atherosklerotischen Läsionen der Koronararterie verabreicht wurden. Der auf diese Weise induzierte Krampf ließ entweder spontan nach oder nach der Verabreichung von Nitroglycerin und wurde durch einen Kalziumantagonisten oder ein Mittel, das die Histamin H1-Rezeptoren blockiert, verhindert. Dieses Modell, das darauf hindeutet, dass atherosklerotische Veränderungen einer der primären Faktoren beim Auftreten von Koronararterienkrämpfen sein könnten, sollte Studien zur Pathogenese dieser Erkrankung erleichtern.
Shimokawa et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.