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Zusammenfassung Der Artikel konzentriert sich auf jüngste Kritiken an der Untersuchung der Rolle von Lebensereignissen beim Auftreten psychiatrischer Erkrankungen und schlägt vor, dass Messfehler und Verzerrungen durch verschiedene methodologische Verfahren relativ gut kontrolliert werden können. Es ist jedoch zu erwarten, dass eine Nichteinhaltung dieser Verfahren die Chancen erhöht, anstatt zu verringern, ein ‚positives‘ Ergebnis zu etablieren. Es werden drei weitere Faktoren hinsichtlich des Studiendesigns und der Datenanalyse diskutiert, die reale Unterschiede zwischen der Patienten- und der Vergleichsgruppe verschleiern könnten und daher die in der Literatur berichteten ‚negativen‘ Ergebnisse erklären könnten. Diese betreffen: (1) die Wahl einer geeigneten Vergleichsgruppe; (2) die Spezifizierung der Dauer des Zeitraums zwischen Ereignis und Auftreten; und (3) die Spezifizierung des Ereignisses in Bezug auf ein Maß für die Schwere. Ergebnisse aus zwei Studien in London zu schizophrenen und depressiven Patienten werden präsentiert, um das Argument zu veranschaulichen. Die Studien deuten darauf hin, dass Lebensereignisse eine wichtige kausale Rolle bei der Entstehung beider Störungen spielen.
Brown et al. (1973) untersuchten diese Frage.
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