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Die Mehrheit der hochgradigen serösen Ovarialkarzinome (HGSCs) ist defizient in der homologen Rekombination (HR) DNA-Reparatur, meist aufgrund von Mutationen oder Hypermethylierung der BRCA1/2-Gene. Unser Ziel war es, zu entdecken, wie BRCA1/2-Mutationen die zellulären Phänotypen und räumlichen Wechselwirkungen der Tumormikroumgebung formen. Mit einer hochgradig multiplexen Immunfluoreszenz und Bildanalyse erzeugen wir räumliche proteomische Daten für 21 Marker in 124.623 Einzelzellen aus 112 Tumorkernen, die aus 31 Tumoren mit BRCA1/2-Mutation (BRCA1/2mut) und 13 Tumoren ohne Veränderungen in HR-Genen stammen. Wir identifizieren eine phänotypisch unterschiedliche Tumormikroumgebung in den BRCA1/2mut-Tumoren mit Hinweisen auf eine erhöhte Immunüberwachung. Wichtig ist, dass wir eine prognostische Rolle einer proliferativen Tumorzellunterpopulation berichten, die mit verstärkten räumlichen Tumor-Immune-Interaktionen durch CD8+ und CD4+ T-Zellen in den BRCA1/2mut-Tumoren assoziiert ist. Die Einzelzelldaten der räumlichen Landschaften zeigen unterschiedliche Muster der räumlichen Immunüberwachung, die das Potenzial haben, immuntherapeutische Strategien und die Patientenstratifizierung bei HGSC zu verbessern.
Launonen et al. (Fri,) haben diese Frage untersucht.