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Die Intervention Gesunde Jugendorte (HYP) zielte darauf ab, den Obst- und Gemüseverzehr (FV) sowie die körperliche Aktivität (PA) zu steigern, indem die Fähigkeiten und die Wirksamkeit von Erwachsenen und Jugendlichen zur Veränderung des Umfelds gestärkt wurden. HYP umfasste Gruppentrainings für erwachsene Schulstandortleiter, ein Curriculum zur Umweltveränderung und von Jugendlichen geleitete FV- und PA-Teams zur Umweltveränderung. Sechzehn Schulen wurden randomisiert entweder dem HYP-Programm zugewiesen oder nicht. Die Teilnehmer (N = 1.582) wurden am Ende der sechsten Klasse (Basislinie), in der siebten Klasse (Postintervention Jahr 1) und in der achten Klasse (Postintervention Jahr 2) hinsichtlich FV und PA sowie der hypothetischen HYP-Programmmediatore (z. B. Stellvertreter-Wirksamkeit) bewertet. Nach der Intervention änderten sich die FV in HYP-Schulen nicht, aber im Vergleich zu Kontrollschulen gab es signifikante Änderungen in der PA. Die Stellvertreter-Wirksamkeit zur Beeinflussung der PA-Umgebungen der Schulen vermittelte die Programmeffekte. Die Entwicklung der Fähigkeiten und der Wirksamkeit von Erwachsenen und Jugendlichen zur Führung von Umweltveränderungen an Schulen könnte eine effektive Methode zur Förderung der PA von Jugendlichen sein.
Dzewaltowski et al. (Sat.) haben diese Frage untersucht.