Key points are not available for this paper at this time.
Ein Modell der Verbindung zwischen der Wahrnehmung der Qualität der Bindung zwischen Eltern und Jugendlichen sowie der Aggression von Jugendlichen wurde untersucht, wobei soziale Kognition und Selbstwertgefühl als Mediatoren fungierten. Insgesamt nahmen 68 Sechstklässler, ihre Eltern und ihre Sprachlehrer teil. Die Jugendlichen füllten Maße zur Bindung an die Mutter und den Vater, Selbstwertgefühl, soziale Kognition und aggressive Tendenzen aus. Mütter, Väter und Lehrer füllten jeweils Maße für das aggressive und prosocial Verhalten der Jugendlichen aus. Es wurden Hinweise darauf gefunden, dass soziale Kognition und Selbstwertgefühl sowohl Mediatoren zwischen der wahrgenommenen Qualität der Bindung zwischen Mutter und Jugendlichem als auch der Selbstberichterstattung über Aggression von Jugendlichen sind. Bei Kontrolle der Bindung zwischen Mutter/Jugendlichem und Vater/Jugendlichem sowie des Selbstwertgefühls der Jugendlichen war höhere soziale Kognition mit niedrigerer Selbstberichterstattung über Aggression bei den Jugendlichen assoziiert. Bei Kontrolle der Bindung zwischen Mutter/Jugendlichem und Vater/Jugendlichem sowie der sozialen Kognition der Jugendlichen war höheres Selbstwertgefühl der Jugendlichen mit von Vätern berichteter niedrigerer Aggression und von Vätern berichteter höherer prosocialer Verhalten der Jugendlichen assoziiert. Die Implikationen für weitere Forschungen werden diskutiert.
Simons et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.