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Zusammenfassung Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Frage: 'Was ist neu am neuen Berufswesen?'. Er konzentriert sich auf 'verhaltensorientiertes Berufswesen', d.h. die Ableitung von 'Bildungs'Zielen aus verhaltensmäßig definierten beruflichen Fähigkeiten, wie sie durch Berufsfähigkeitsinventare konstruiert werden. Dieser Ansatz wird mit dem aktuellen Ansatz 'der Arbeitswelt' aus der ROSLA-Periode unter dem Einfluss des Newsom-Berichts verglichen. Es wird argumentiert, dass die beiden Ansätze radikal unterschiedliche Möglichkeiten bieten, 'die Arbeitswelt' im Bildungsdiskurs zu kontextualisieren. Die Unterscheidung zwischen den verhaltensorientierten und den liberalen Bildungsansätzen wird in Bezug auf eine vorgeschlagene Umstrukturierung von Bildungspraktiken im Hinblick auf ihre Beziehung zu (a) ausführlichem und potenziell kritischen Wissen und (b) Produktion, wie sie in einer bestimmten ideologischen Form dargestellt wird, untersucht. Es wird argumentiert, dass das 'neue Berufswesen' einen neuen 'versteckten Lehrplan' des besitzergreifenden Individualismus der Marktwirtschaft ausdrückt und dass dies politische und ideologische Imperative widerspiegelt, anstatt die unmittelbaren Bedürfnisse der Wirtschaft zu berücksichtigen. Das 'neue Berufswesen' wird als eine Ideologie der Produktion gesehen, die die Bildung reguliert, anstatt als eine Bildungsgeisterheit, die die Produktion bedient.
Robert T. Moore (Mon,) untersuchte diese Frage.
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