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Die MRT ist die flexibelste unserer diagnostischen Bildgebungsverfahren und besitzt die Fähigkeit, eine Vielzahl von Parametern im lebenden Subjekt zu charakterisieren und exzellente räumliche Auflösung zu bieten. Hier überprüfen wir zunächst den Aufstieg der MRT zu ihrem aktuellen klinischen "Stand der Technik" und betrachten dann die zukünftigen Richtungen für diese Technik. Auch die langfristigen Auswirkungen jüngster Innovationen in der Hardware von MRT-Geräten und in der Sequenzgestaltung auf die klinische Praxis werden betrachtet. Wichtige Änderungen in der klinischen Praxis, die wir für die kommenden 10 Jahre vorhersagen, umfassen: einen umfassenden Wechsel zu Hochfeldbildgebung (3T); weitere Verbesserungen in der MRT-Spulentechnologie, einschließlich zusätzlicher Erhöhungen der Anzahl der Kanäle; die Einführung von ultrakurzen Echo-Zeit-Bildgebungsverfahren; die Einführung kombinierter Modalitätsmethoden (z.B. Positronen-Emissions-Tomographie (PET)-MRT und Einzelphotonen-Emissions-CT (SPECT)-MRT); sowie bedeutende Fortschritte bei molekularen MRT-Kontrasten. Selbst nach 30 Jahren kontinuierlicher Entwicklungen in der humanen MRT wird das kommende Jahrzehnt weitere bedeutende Fortschritte in der diagnostischen MRT bringen.
Andrew M. Blamire (Di.) hat diese Frage untersucht.