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Die Knochenmarktransplantation (KMT) ist die bevorzugte Behandlung für viele Leukämien, Lymphome, Knochenmarkversagensyndrome und Immundefekterkrankungen und ist die primäre und salvage Therapie für viele solide Malignitäten. Mit der Einrichtung nationaler und internationaler Knochenmarkbanken wird die nicht verwandte allogene KMT mit zunehmender Häufigkeit durchgeführt. Die Transplantat-gegen-Wirt-Erkrankung (GVHD) bleibt eine wichtige Komplikation der allogenen KMT, die bei 25% bis 70% der Patienten trotz GVHD-Prophylaxe auftritt, wobei die Haut, der Magen-Darm-Trakt und die Leber als primäre Zielorgane bestehen. Mundbefunde sind sowohl bei akuter als auch bei chronischer GVHD zu sehen. Bei akuter GVHD sind die oralen Läsionen oft schmerzhaft, erythematös, ulzerierend und desquamierend. Bei chronischer GVHD sind sie lichenoide mit assoziiertem Erythem und Ulzerationen; zusätzlich können sie mit einem Sicca-Syndrom assoziiert sein, das durch Xerostomie und progressiver Atrophie der Speicheldrüsen gekennzeichnet ist. Allgemeine Prinzipien der KMT werden diskutiert, ebenso wie systemische und lokale therapeutische Optionen für orale GVHD.
Woo et al. (Di.) haben diese Frage untersucht.
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