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Die Induktion der IgE-Synthese durch IL-4 erfordert T-Zellen und Monozyten sowie von T-Zellen und Monozyten abgeleitete Zytokine. Optimale Zytokin-Kombinationen hingegen können hochreine B-Zellen nicht zur Sekretion von IgE anregen, was darauf hindeutet, dass zusätzliche Signale erforderlich sind. Wir zeigen hier, dass die Induktion der menschlichen IgE-Synthese durch rIL-4 eine kognitive Interaktion zwischen dem T-Zell-Rezeptor/CD3-Komplex auf T-Zellen und MHC-Klasse-II-Antigenen auf B-Zellen erfordert: mAbs, die gegen diese Moleküle gerichtet sind, blockierten vollständig die IL-4-abhängige IgE-Induktion. mAbs gegen Zelladhäsionsmoleküle (CD2, CD4, LFA-1) hemmten ebenfalls die durch IL-4 induzierte IgE-Synthese und bestätigten, dass Zell-Zell-Kontakt für die IgE-Induktion notwendig ist. Die Anforderung an die kognitive T/B-Zell-Interaktion wurde weiter durch den Vergleich der IgE-induzierenden Fähigkeit zweier menschlicher IL-4-produzierender alloreaktiver T-Zell-Klone gezeigt: F6, der MHC-Klasse-II-Antigene sowohl auf B-Zellen als auch auf Monozyten erkennt, und A1, der ein HLA-DP-assoziiertes Epitope erkennt, das auf Monozyten, jedoch nicht auf B-Zellen exprimiert wird. Bei Inkubation mit B-Zellen und Monozyten von einem normalen Spender, der das geeignete Alloantigen trägt, induzierte Klon F6, aber nicht Klon A1, eine kräftige IgE-Synthese, obwohl beide Klone proliferierten und IL-4 sekretieren. Zusammenfassend deuten unsere Ergebnisse darauf hin, dass mindestens zwei, möglicherweise synergistische, Signale erforderlich sind für die T-Zell-abhängige Induktion der IgE-Synthese durch B-Zellen: ein Signal wird durch die kognitive T/B-Zell-Interaktion geliefert, das andere durch T-Zell-abgeleitetes IL-4.
Vercelli et al. (Sat,) untersuchten diese Frage.