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Zusammenfassung: In der vorliegenden Arbeit wird ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand zum Unvollständigkeitserleben bei Menschen mit Zwängen gegeben. Phänomenologisch wird differenziert zwischen Nicht-genau-richtig-Erleben („not just right experiences“, NJREs) und selbstbezogenem Unvollständigkeitserleben (SU). Der Beitrag fasst zunächst die wichtigsten Erhebungsinstrumente zu NJREs zusammen. Anschließend werden Studien diskutiert, die den Zusammenhang von NJREs mit symptombasierten Subtypen, mit der Schwere der Zwänge und mit zwanghaften Persönlichkeitszügen und -störungen beleuchten. Auch auf die Differenzierung unterschiedlicher Motivationsprofile im Summerfeldt-Modell (Unvollständigkeit vs. Schadensvermeidung) wird eingegangen. Zudem wird erörtert, inwieweit NJREs störungsspezifisch für Zwänge sind und inwieweit von einer schlechteren Behandlungsprognose bei NJRE-betonten Zwängen auszugehen ist. – SU wird in den Kontext der Forschung zum Sense of Agency bei Zwangsstörungen gestellt. Klinische Überschneidungen zwischen beiden Konzepten werden herausgearbeitet.
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Willi Ecker (2026) studied this question.
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