Pilot project examines preservation strategies for cellulose negatives in archival contexts, suggesting priorities in resource allocation.
Die fortschreitende Degradation von Cellulosenitrat- und Celluloseacetatnegativen stellt zahlreiche Gedächtnisinstitutionen vor erhebliche Herausforderungen, da konservatorischen Dringlichkeiten oft begrenzte personelle und finanzielle Ressourcen gegenüberstehen. Vor diesem Hintergrund hat die Fotostiftung Schweiz in Winterthur im Rahmen eines Pilotprojektes am Martin-Hürlimann-Archiv Strategien im Umgang mit solchem sensiblen und oftmals umfangreich vorhandenen Material geprüft. Dabei wurden rund 32 000 Negative hinsichtlich Materialität identifiziert, nach Zustand triagiert und umgepackt, um katalytische Abbauprozesse zu entschleunigen. Das Fallbeispiel betont die Bedeutung klarer Priorisierungen in der Planungsphase auf der Grundlage sorgfältigen Abwägens zwischen konservatorischer Dringlichkeit, gesundheitlichen Risiken, institutionellen Rahmenbedingungen, verfügbaren Ressourcen und fotohistorischer Relevanz.
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Dick et al. (2026) studied this question.
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