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Die pulmonale Rehabilitation (PR) wird weltweit von geeigneten Patienten stark untergenutzt. Wir untersuchten, ob die häusliche Erhaltungstele-Rehabilitation ebenso effektiv wie die stationäre Erhaltungsrehabilitation und überlegen im Vergleich zur Standardbehandlung ist, um das Risiko für akute Exazerbationen der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD), Krankenhausaufenthalte und Notaufnahmen (ED) zu reduzieren. Nach Abschluss eines initialen 2-monatigen PR-Programms verglich diese prospektive, randomisierte kontrollierte Studie (zwischen Dezember 2013 und Juli 2015) 12 Monate häusliche Erhaltungstele-Rehabilitation (n=47) mit 12 Monaten stationärer, ambulanter Erhaltungsrehabilitation (n=50) und auch mit 12 Monaten Standardbehandlung (n=50) ohne initiale PR. In einer multivariaten Analyse während der 12-monatigen Nachbeobachtung blieben sowohl die häusliche Tele-Rehabilitation als auch die stationäre PR unabhängige Prädiktoren für ein niedriges Risiko für 1) akute COPD-Exazerbationen (Inzidenzrateverhältnis (IRR) 0,517, 95% CI 0,389-0,687 und IRR 0,635, 95% CI 0,473-0,853) sowie 2) Krankenhausaufenthalte aufgrund akuter COPD-Exazerbationen (IRR 0,189, 95% CI 0,100-0,358 und IRR 0,375, 95% CI 0,207-0,681). Allerdings war nur die häusliche Erhaltungstele-Rehabilitation und nicht die stationäre, ambulante PR ein unabhängiger Prädiktor für ED-Besuche (IRR 0,116, 95% CI 0,072-0,185). Die häusliche Erhaltungstele-Rehabilitation ist ebenso effektiv wie die stationäre, ambulante PR bei der Reduzierung des Risikos für akute COPD-Exazerbationen und Krankenhausaufenthalte. Darüber hinaus birgt sie ein geringeres Risiko für ED-Besuche und stellt somit eine potenziell effektive alternative Strategie zur stationären, ambulanten PR dar.
Vasilopoulou et al. (Mon.) untersuchten diese Frage.