This study was carried out to estimate variance components and heritability for tibial dyschondroplasia, valgus-varus deformity, hock burns and foot-pad burns. A total of 1,404 1-d old Hubbard chickens were used. Individual weekly body weights, sex and the leg disorders were recorded. At slaughter, left leg was removed from each carcass and tibia was examined for the prevalence of tibial dyschondroplasia. All statistical analyses on leg problems were carried out using binomial form of the data. Sire and error variance components were estimated using REML based on a model including sire, sex and hatch. Estimated heritabilities of leg problems were 0.21, 0.72, 0.17 and 0.34 for tibial dyschondroplasia, valgus-varus deformity, hock burns and foot-pad burns, respectively. Estimated heritabilities for leg problems show that genetic selection appears to be a most effective way of preventing non-infectious skeletal disorders as indicated by the decreased incidence of tibial dyschondroplasia in commercial strains in recent years, most probably accomplished by genetic selection. Schätzung der Heritabilität von Tibialer Dyschondroplasie, Valgus-Varus-Verdrehung, Fußballenläsionen und Hock Burns bei Broilern Die Untersuchung wurde durchgeführt, um Varianzkomponenten und Heritabilitäten für Tibiale Dyschondroplasie, Valgus-Varus-Verdrehung, Hock Burns und Fußballenläsionen bei Broilern zu schätzen. Hierzu wurden insgesamt 1404 Eintagsküken der Herkunft Hubbard verwendet. Das Körpergewicht und die Beinschäden wurden wöchentlich erfasst. Ferner wurde das Geschlecht vor der Schlachtung bestimmt. Beim Schlachten wurde das linke Bein von jedem Tier entnommen und die Tibia auf Anzeichen von Tibialer Dyschondroplasie untersucht. Für die Auswertung der Beinschäden wurde eine binomiale Verteilung zu Grunde gelegt. Zur Schätzung der Vater- und Fehlervarianzkomponenten mittels REML wurden Vater, Geschlecht und Schlupf im Modell berücksichtigt. Für die Tibiale Dyschondroplasie wurde eine Heritabilität von 0,21, für die Valgus-Varus-Verdrehung von 0,72, für die Hock Burns von 0,17 und für die Fußballenläsionen von 0,34 geschätzt. Die geschätzten Heritabilitäten deuten darauf hin, dass eine Selektion auf geringe Häufigkeit an Beinschäden Erfolg versprechend ist. Dies wird auch durch die in den vergangenen Jahren zurück gegangene Häufigkeit an Tibialer Dyschondroplasie bei den Broilerherkünften belegt, die auf intensive Selektionsmaßnahmen zurück zu führen sein dürfte.
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Akbaş et al. (2009) studied this question.
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