Analyzes the historical reception of Per Hallström in Germany, highlighting the challenges faced by his translation marketing efforts by Marie Franzos.
Die vorliegende Studie erläutert Marie Franzos‘ (1870–1941) Vermarktung von Per Hallström (1866–1960) und seine Rezeption in Deutschland zwischen 1895 und 1929. Ausgehend von einer kritischen Analyse historischer Quellen, in erster Linie Archivmaterial, gefolgt von zeitgenössischen Rezensionen, zeigt diese Untersuchung, dass Hallström im Gegensatz zu etablierten Vorstellungen von seiner historischen Rezeption in Deutschland kein erfolgreicher Schriftsteller war. Durch eine historische Rekonstruktion wird gezeigt, dass Franzos, getrieben von persönlicher Sympathie, beharrlich versuchte, Hallström in Deutschland berühmt zu machen. Dies scheiterte aber daran, dass es für Hallström kein verbreitetes Interesse gab. Hallström wurde zwar bekannt und bekam auch Anerkennung in der Literaturkritik, er bekam aber auch Kritik und war ferner ein kommerzieller Misserfolg für seinen Verleger. Bereits in den 1920er Jahren war er auch weitgehend in Vergessenheit geraten. Die vorliegende Studie wirft anhand dieses Fallbeispiels ein kritisches Licht auf die internationale historische Rezeption der skandinavischen Moderne sowie des Übersetzungsunternehmens von Franzos und rekonstruiert dabei ihre treibenden Faktoren. Wie aus dem Quellenmaterial hervorgeht, ist es wahrscheinlich, dass Franzos in ihren Bemühungen um Hallström weniger von ökonomischem Profit als von persönlichen Motiven getrieben wurde.
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Paulus Tiozzo (2026) studied this question.
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