Zusammenfassung Am Beispiel des Zaubermärchens Der Ranzen, das Hütlein und das Hörnlein (KHM 54), das den Grimms von Johannes Friedrich Krause zugetragen wurde, wird die Entwicklung von einer schriftlich fixierten mündlichen Erzählung (Krause) zum Buchmärchen (Grimm) untersucht. Die ergänzende Einbeziehung eines motivverwandten Landsknechtschwanks von Hans Sachs bietet Gelegenheit, die Texttradition im Spannungsfeld von Mündlichkeit und Schriftlichkeit sowie mit Blick auf sich verändernde lebensweltlich-historische Bezüge zu beleuchten.
Simone Loleit (Wed,) studied this question.