Wir präsentieren eine selbst aufgebaute Mikro-Reflektanzplattform – Reflektanzspektroskopie in einem konfokalen Mikroskop – die eine räumliche Auflösung von ∼0,5 μm und eine spektrale Genauigkeit von 0,2 nm erreicht. Dieses Werkzeug ermöglicht die quantitative optische Charakterisierung von monoatomaren Übergangsmetall-Dichalkogeniden (TMDs) und nanophotonischen Strukturen (z. B. "Bullseye"-Resonatoren), die mit konventioneller Optik nicht zugänglich sind. Der modulare Aufbau kombiniert differentielle Reflektanz (ΔR/R₀) und Photolumineszenz (PL) unter 404 nm Anregung in einem gemeinsamen, koregistrierten Strahlengang. Die extrahierten A-Exzitonenenergien für monoatomares MoS₂ (1,814 eV in ΔR/R₀, 1,806 eV in PL) und WSe₂ (1,630 eV in PL) stimmen mit der Literatur innerhalb von ±15 meV überein. Für mehrlagiges 3R-MoS₂ liefern Transfermatrix-Fits an Interferenzstreifen nanometergenaue Dicken (z. B. 1936,6 nm). Diese kreuzvalidierte Messtechnik schafft die Grundvoraussetzung für die Integration von TMDs mit quantenoptischen Bauelementen – speziell periodisch gepolten Stapeln und "Bullseye"-Resonatoren – die in unserem Labor verfolgt werden.
Germán Amián Mata (Mon,) studied this question.