The feeding frequency of wolf spiders (Lycosidae, Pardosa spp., diurnal cursorial hunters), was assessed in a hay meadow in Central Europe. The study was conducted through two consecutive years during daylight hours (between 10 a.m. and 6 p.m.). The wolf spiders' diet was composed primarily of small, soft‐bodied insects of the taxa Collembola, Aphidoidea, and Diptera. Low feeding frequencies of wolf spiders were observed during both years (5.3% spiders feeding, N = 506, and 3.9% spiders feeding, N = 204, respectively). The percentage of feeding spiders did not differ statistically significantly (p > 0.05) over the two year period (overall, 4.9% of 710). Wolf spiders were observed masticating their prey into a “meat ball”, a behavioral mechanism that may compensate for low feeding frequency by maximizing food assimilation. When the time available for killing and eating prey (foraging time [= 10 hrs/d]; handling time [= 0.8 hrs/prey]), and the low field feeding frequencies are considered, it suggests low daily consumption rates for these spiders in the field compared to published laboratory studies. A comparison of other non‐web building cursorial hunter spider families (Oxyopidae, Thomisidae and Salticidae) indicates that low feeding frequency apparently is a pattern characteristic for spiders foraging without a web. When evaluating the potential of cursorial hunters as mortality agents of pest insects, low field feeding frequency must be taken into consideration. Zusammenfassung Evidenz für niedrige Tagesraten der Nahrungsaufnahme durch Wolfsspinnen und Vergleich mit netzlos jagenden Spinnen aus anderen Familien Die Freßhäufigkeit von Wolfsspinnen ( Pardosa spp.) — welches tagaktive, netzlos jagende Spinnen sind — wurde in einer Mähwiese in Mitteleuropa untersucht. Die Studie wurde in zwei aufeinanderfolgenden Jahren bei Tageslicht (zwischen 10 und 18 Uhr) durchgeführt. Die Beute der Wolfsspinnen setzte sich vor allem aus kleinen, weichhäutigen Organismen der Insektengruppen Collembola, Aphidoidea und Diptera zusammen. Wir beobachteten niedrige Freßhäufigkeiten von Wolfsspinnen sowohl im ersten Untersuchungsjahr (5.3% fressende Spinnen, N = 506), als auch im folgenden Jahr (3.9% fressende Spinnen, N = 204); der Prozentsatz freßaktiver Spinnen in den zwei Jahren unterschied sich nicht statistisch signifikant (p > 0.05, χ 2 ‐Test für den Vergleich von Prozentsätzen). Von den gesamthaft 710 gesammelten Spinnen waren 4.9% freßaktiv. Die beobachteten niedrigen Freßhäufigkeiten weisen darauf hin, daß die Tagesraten der Nahrungsaufnahme von Wolfsspinnen im Freiland niedrig sind (Annahme unter Einbezug der Kenntnis der, Beutefangaktivität/Tag” [10 Std./d] und der, Handlungszeit” [0.8 Std./Beute]); diese Vermutung findet Bestätigung durch Literaturdaten. Es wurde beobachtet, daß Wolfsspinnen ihre Beute mittels der Chelizeren zu einem, Fleischballen” zusammenkauen. Dieses effiziente Auspressen der Beute könnte ein Verhaltensmechanismus im Sinne einer Kompensation der niedrigen Freßhäufigkeit durch Maximierung der Nahrungsassimilation sein (maximale Extraktion von Energie aus einem Beutetier). Ein Vergleich unserer Feldbeobachtungen mit publizierten Laborstudien zeigt, daß Wolfsspinnen im Freiland weniger Nahrung konsumieren, als in Gefangenschaft unter, ad libitum”‐Fütterungsbedingungen. Niedrige Freßhäufigkeit wurde auch bei anderen netzlos jagenden Spinnenfamilien (Oxyopidae, Thomisidae und Salticidae) beobachtet. Bei der Evaluierung der Prädatorenbedeutung von netzlos jagenden Spinnen für die Schädlingsbekämpfung muß deren niedrige Freßhäufigkeit im Feld in Betracht gezogen werden.
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Nyffeler et al. (1990) studied this question.
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