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Remimazolam ist ein Benzodiazepin mit hoher Affinität zum γ-Aminobuttersäure Typ A-Rezeptor, das Sedierung und Amnesie induziert. Es handelt sich um ein kurz wirkendes Medikament mit schneller Wirkungseintritt, kurzer Wirkungsdauer und einem vorhersehbaren Erholungsprofil. Remimazolam wird hauptsächlich zu CNS7054 metabolisiert. In den letzten Jahren wurden zahlreiche populationpharmakokinetische und kombinierte pharmakokinetisch/pharmakodynamische Studien veröffentlicht. Diese narrative Übersicht hat das Ziel, einen Überblick über pharmakokinetische/pharmakodynamische Modelle und damit verbundene klinische Effekte zu geben. Körpergewicht, Alter und Klassifikation durch die American Society of Anesthesiologists, Geschlecht, Leberfunktion und extrakorporale Zirkulation haben einen signifikanten Einfluss auf die Pharmakokinetik von Remimazolam gezeigt. Body-Mass-Index, Rasse, gleichzeitige Opioidverabreichung und ein durch CNS7054 induzierter Toleranzeffekt könnten Kovariaten sein. Die Zulassung von Remimazolam ist weltweit nicht einheitlich, da es in verschiedenen Ländern für die Allgemeinanästhesie und/oder Sedierung zugelassen wurde. Bis heute ist Remimazolam nur für die intravenöse Anwendung zugelassen. Remimazolam wurde für die Allgemeinanästhesie und/oder Sedierung zugelassen. Die Inzidenz von postoperativer Übelkeit und Erbrechen scheint im Vergleich zu Propofol höher zu sein, während die Schmerzen bei Injektion seltener auftreten. Eine Studie hat populationpharmakokinetische Daten bei Kindern veröffentlicht. Berichte über alternative Methoden zur intravenösen Verabreichung sind rar.
Jong et al. (Mon,) haben diese Frage untersucht.