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Inflammasomen sind eine Gruppe von intrazellulären Protein-Komplexen, die die autokatalytische Aktivierung von entzündlichen Caspasen ermöglichen, die Wirts- und Immunantworten durch die Freisetzung von Zytokinen und Alarminen in den Blutkreislauf und durch die Induktion von Pyroptose, einem proinflammatorischen Zelltodmodus, antreiben. Der Typ des Inflammasoms, der diese Antworten vermittelt, variiert je nach mikrobiellem Pathogen oder Stressfaktor, der eine Bedrohung für den Organismus darstellt. Seit der Entdeckung, dass Polymorphismen in Inflammasom-Genen mit häufigen Autoimmunerkrankungen und weniger häufigen periodischen Fiebersyndromen verbunden sind, wurde das Inflammasom-Signal transduktion auf molekularer Ebene untersucht. In diesem Überblick präsentieren wir die kürzlich gewonnenen Erkenntnisse über die verschiedenen Inflammasom-Typen, ihre Aktivierung und Effektormechanismen sowie deren Modulation durch mikrobielle Virulenzfaktoren. Darüber hinaus diskutieren wir neu gewonnene Erkenntnisse über die Rolle der deregulierter Inflammasom-Aktivität bei menschlichen autoinflammatorischen, autoimmunen und infektiösen Erkrankungen.
Lamkanfi et al. (Sat,) haben diese Frage untersucht.
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