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Die Myasthenia gravis ist eine Autoimmunerkrankung der neuromuskulären Endplatte, für die viele Therapien vor der Ära der evidenzbasierten Medizin entwickelt wurden. Die Grundprinzipien der Behandlung sind wohlbekannt; dennoch erhalten Patienten weiterhin eine suboptimale Behandlung, weshalb unter der Schirmherrschaft der Association of British Neurologists eine Leitliniengruppe für Myasthenia gravis eingerichtet wurde. Diese Leitlinien versuchen, einen Mittelweg zwischen evidenzbasierter Praxis, wo verfügbar, und etablierter Best Practice, wo Evidenz fehlt, zu beschreiten. Bei unzureichender Evidenz oder einer Auswahl an Optionen fordern die Leitlinien den Kliniker dazu auf, die Meinung eines Myasthenie-Experten einzuholen. Die Leitlinien unterstützen Kliniker nicht nur dabei, die richtigen Behandlungen in der richtigen Reihenfolge anzuwenden, sondern auch den Einsatz wohlbekannter Therapeutika zu optimieren. Die klinische Praxis kann anhand dieser Leitlinien überprüft werden.
Sussman et al. (Thu,) untersuchten diese Frage.