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Prospektive Studien bestätigen den kognitiven Status als wichtigen Faktor für den Erfolg der Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Die Neurobehaviorale Kognitive Statusprüfung (NCSE) bewertet kurzzeitig die kognitiven Fähigkeiten in den Bereichen Sprache, Konstruktionen, Gedächtnis, Berechnung und logisches Denken. Die NCSE sowie das häufig verwendete Mini-Mental Status Examination und der Albert-Test wurden 38 Schlaganfallpatienten vor der stationären Rehabilitation verabreicht, um zu bestimmen, inwieweit sie das Rehabilitationsergebnis vorhersagen. Das Rehabilitationsergebnis wurde als der Unterschied zwischen dem ursprünglichen und dem Entlassungs-Barthel-Index gemessen. Die NCSE erwies sich als sensitivere Indikator für Beeinträchtigungen als das Mini-Mental Status Examination und der Albert-Test, insbesondere in den Teilbereichen Orientierung und Gedächtnis (X2 = 8.690, df = 1, P < 0.005; X2 = 13.348, df = 1, P < 0.001). Eine schrittweise multiple Regression ergab, dass Aufmerksamkeit, Berechnungen und Urteilsvermögen die besten Prädiktoren für Verbesserungen der Barthel-Index-Werte waren. Daher bietet die NCSE sowohl eine schnelle als auch sensitive Messung der kognitiven Funktion und scheint einen funktionalen Statuswechsel infolge der stationären Schlaganfallsrehabilitation vorherzusagen.
Mysiw et al. (Tue,) untersuchten diese Frage.