Die in diesem Monat veröffentlichten neuen EFSUMB-Richtlinien über den Einsatz der kontrastverstärkten Sonografie (CEUS) in anderen Einsatzgebieten als der Leber stellen einen wichtigen Meilenstein dar, was die Akzeptanz dieser Methode bei der größer werdenden Gemeinschaft der Ultraschall-Anwender anbelangt [1]. Diese Richtlinien sind die natürliche Weiterentwicklung der vorangegangenen 2004 [2] und 2008 [3] veröffentlichten Leitlinien, wobei der schnellen Weiterentwicklung und den innovativen Anwendungen von CEUS neben den traditionellen Leberanwendungen Rechnung getragen wird. Die Übertragung auf die nicht hepatischen Anwendungen ist zeitraubend; viele Forscher und Kliniker entwickeln neue Fachgebiete, in denen sich CEUS bewährt hat, wenn es darum geht, die diagnostischen Möglichkeiten der Sonografie zum größtmöglichen Nutzen für den Patienten zu verbessern. In diesem Zusammenhang müssen wir den Beitrag der zahlreichen Ultraschallanwender würdigen, die beim Einsatz von CEUS fortlaufend Neuerungen eingeführt, Versuche durchgeführt und schließlich die Anwendungen etabliert haben. Diese Ärzte kommen aus der ganzen Welt, darunter viele Kollegen aus Asien an vorderster Front der CEUS-Entwicklung. Es war jedoch die europäische Gemeinschaft, die zur Weiterentwicklung des CEUS in den letzten 15 – 20 Jahren geführt hatte, daher ist es angebracht, dass die "Europaen Federation for Societies in Medicine and Biology" (EFSUMB) die führende Rolle bei der Erarbeitung dieser Richtlinien innehat. Dies mag sich in gegebener Zeit ändern, sowohl aufgrund des Interesses, das die Leber-Richtlinien [2] [3] hervorgerufen haben, als auch wegen der zukünftigen Zusammenarbeit mit der "World Federation of Societies for Ultrasound in Medicine and Biology" (WFUMB). Hoffentlich werden zukünftig weltweit Kollegen in diese spannende Entwicklungsphase der medizinischen Ultraschallanwendung miteinbezogen.
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Sidhu et al. (2012) studied this question.
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