Zusammenfassung: Die Babesiose oder Piroplasmose ist eine durch Zecken bertragene Infektionskrankheit, welche im Zuge der globalen Erwrmung und der damit verbundenen Verbreitung der Vektoren immer strker in den Blickpunkt von rzten und Tierrzten rckt und auch in der Pferdemedizin zunehmendes Interesse weckt. Die Erreger Theileria equi (T. equi) und Babesia caballi (B. caballi) sind einzellige Blutparasiten, welche durch die Zeckengattungen Dermacentor, Hyalomma, Rhipicephalus, Haemaphysalis und Boophilus bertragen werden. Der Nachweis von negativen serologischen Ergebnissen wird fr den Im-und Export in manche Lnder gefordert. Daher sind Kenntnisse ber das Vorkommen von B. caballi und T. equi im jeweiligen Exportland wichtig. Ziel der vorliegenden Studie war es, das Vorkommen von Antikrpern gegen beide Erreger bei Pferden im mitteldeutschen Raum sowie potentielle Risikofaktoren zu ermitteln. Des Weiteren sollten die derzeit am hufigsten genutzten Nachweismethoden, indirekter Immunfluoreszenz Antikrper Test (IFAT) und cELISA miteinander verglichen werden. Seren von 314 Pferden wurden mittels IFAT und cELISA auf das Vorhandensein von Antikrpern getestet. Weiterhin wurde routinemig von jedem der Pferde ein Blutausstrich aus EDTA-Blut angefertigt und mittels Diff-Quik gefrbt. Dabei ergaben sich keine Hinweise auf eine akute Piroplasmeninfektion. Im IFAT waren 19 (6,1%) Pferde T. equi-Antikrper-positiv. Zehn (3,2 %) davon konnten auch im cELISA besttigt werden. Bei nur einem Tier wurden Antikrper gegen B. caballi mittels cELISA gefunden. Die bereinstimmung der beiden Testsysteme betrgt 97 % und ist daher mit einem Kappa Koeffizienten von 0,68 als gut zu bewerten. Auf Grund der niedrigen Zahl an Antikrper-positiven Pferden konnten Risikofaktoren nicht statistisch gesichert ermittelt werden. Da die Untersuchungen belegen, dass T. equi und im Einzelfall auch B. caballi im mitteldeutschen Raum vorkommen knnen, sollte die
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Pikalo et al. (2016) studied this question.
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