Es gibt zahlreiche Studien zu sprachlichen Aspekten in Debatten über Einwanderung und Geflüchtete. Migrationsdiskurse sind ein integraler Bestandteil der kritischen Diskursanalyse. Bisherige Forschungen haben jedoch die Äußerungen von Migrant*innen als aktive Teilnehmende an diesen Debatten und Diskussionen vernachlässigt. Die vorliegende Studie leistet einen Beitrag zur Erforschung des Migrationsdiskurses in der Aufnahmegesellschaft Deutschland. Besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse der sprachlichen Ausprägung der Auswirkungen persönlicher oder medialer Auseinandersetzungen mit Vorbehalten, Ungleichbehandlung und Diskriminierung seitens der Einwanderer. Anhand einer qualitativen Interviewstudie werden eine Reihe wichtiger Faktoren hervorgehoben, die eine kognitive Konstruktion einer sogenannten Ingroup-Outgroup-Dichotomie motivieren, und es wird ein Überblick über sprachliche Aspekte gegeben, die dabei eine Rolle spielen.
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Julia Landmann (2025) studied this question.
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